20.3.15

FJKA 2015: Zweiter Zwischenstand

Für diesen Post wollte ich unbedingt etwas vorzeigbares bei der blauen Jacke fertig haben. Aber das war langwieriger als gehofft. Also erstmal die Themen für heute:

"Zweiter Zwischenstand - Ermüdungserscheinungen, Passformmängel, die leidigen Ärmel und andere Ärgernisse"

Ja, genau, das trifft es ganz gut, bei der blauen Jacke war ich des Musters sehr müde geworden. Ich dachte die ganze Zeit nur daran, daß die Ärmel ja dann nur so flutschen würden, Perlmuster ist doch gefühlt glatt rechts gegen dieses Muster, was sich so garnicht auswendig stricken liess, noch nicht mal die linken Reihen. Nur wusste ich garnicht was mich erwartet, ich hatte noch nie Perlmutter auf größeren Flächen gestrickt, das dauert ja ewig! Dazu kam, daß ich den halben Ärmel gestrickt hatte, bis mir auffiel, daß er viel zu groß ist, also alles nochmal neu... er wurde und wurde nicht länger, als ob ich auf der Stelle strickte.
Wie ihr seht hab ich es schliesslich doch geschafft, noch zwei Zentimeter Bündchen und ich kann abketten.

Die eigentlich Frühlingsjacke ist die lilane, da habe ich das Rückenteil fertig gestellt und stricke jetzt das erste Vorderteil. Das geht tatsächlich schnell und die Wolle strickt sich wunderbar.



Damit reihe ich mich noch bei den anderen Nadelkünstlerinnen auf dem MMM-Blog ein, Danke an Wiebke und Susa!

18.3.15

MeMadeMittwoch am 18.3.2015

Mit diesem Beitrag führe ich heute die MMM-Riege an, wir lesen und aus dem MeMadeMittwoch-Blog!

Herzlich willkommen zum Frühlings... äh MeMadeMittwoch am 18.3.2015!
Ich bin Katharina und blogge unter Sewing addicted.


Hier in der Südpfalz ist es seit wenigen Tagen endlich wärmer geworden, die Natur spriesst noch zögerlich, aber unaufhaltsam hervor, hach, jedes Jahr ein Grund zum Aufatmen!
Endlich wieder ohne Jacke raus, das finde ich ganz wunderbar. Um nicht gar zu luftig angezogen zu sein, habe ich mir ein Mantelkleid, ein Coat dress genäht. Den Schnitt kennt ihr bestimmt, das ist letzte Modell aus Gertie Hirschs erstem Buch (die deutsche Ausgabe heisst Rockabella).


Schon nach meinem ersten Coat dress wollte ich unbedingt ein zweites. Das erste ist als Konzertkleid gedacht (leider passt es zur Zeit gar nicht, es saß von Anfang an etwas stramm) und ich fühlte mich so wohl darin, daß ich für alltags unbedingt auch eines haben wollte. Ich habe also hier und da nach passenden Stoffen Ausschau gehalten und auch ab und an einen bestellt. Aber irgendwie waren die dann als sie ankamen alle doch nicht so toll. Entweder zu dünn oder die Farbe war nicht so wie ich es gedacht hatte, was auch immer, manchmal klappt das ja nicht so mit den Internetbestellungen. Jedenfalls hatte ich dann einige Stücke in größerer Menge (3-4m) im Schrank für die ich irgendwie gar keine Verwendung hatte. Gut, aus vier Metern kann man auch gut zwei Kleider nähen, aber naja, das war ja nicht der Plan.


Als ich dann neulich meine Stoffvorräte mal wieder umschichtete auf der Suche nach etwas bestimmten, fiel mir zum wiederholten Male der rote Stoff, ein Leinenimitat, irgendwas mit Viskose, in die Hände. Die Farbe ist toll, ganz meins (wenn ich die Farbe sehe, kaufe ich sie sofort, große Stoffverarmungsangst in kirschrot. Dabei habe ich schon zwei Kleider und eine Jacke in dem Ton, die trage ich auch oft). Der Stoff hat eine leichte Struktur und einen guten Fall, eigentlich ist der doch garnicht so schlecht, warum hatte ich den für Coatdress-untauglich erklärt? Na egal, soll er halt jetzt vernäht werden.


Bei meinem ersten Coatdress hatte ich nicht nur mit den Tücken des Schnittes (über die nicht zueinanderpassenden Schnittteile wurde hie und da nach Erscheinen des Buches schon berichtet) sondern auch noch mit den Tücken meiner Abpausekunst und der damals noch mangelnden Anpassungskunst zu kämpfen.
Deswegen hatte ich den verwendeten Schnitt gleich danach schonmal umgestaltet, frei Schnauze. Was ich da gemacht habe, kann ich heute nicht mehr nachvollziehen, irgendwie scheint der Kragen breiter und der Halsausschnitt weiter. Für die Ärmel habe ich gleich ein ganz neues Teil abgepaust.
Für das heutige Kleid habe ich diesen Schnitt dann noch der Prüfung durch meine Basisschnittteile unterzogen, dabei den Brustpunkt tiefer gelegt, die Schulter höher und die Taille mal sicherheitshalber weiter gemacht. Am Rücken nahm ich noch 2 cm weg und fertig.


Beim Zuschneiden stellte ich fest, daß es komischerweise in diesem Fall nur 3m Stoff waren. Damit die reichen, habe ich die Rockteile alle etwas zusammengelegen müssen, also Weite aus dem Saum genommen. Im Original ist das ein ganzer Teller, also tut das fast nicht weh. Danach hat es gerade so drauf gepasst, Taschen und Saumschrägband gab es aus anderen Stoff dazu. Die Knöpfe sind von einer aussortierten Jacke gerettet, eigentlich sind sie etwas zu dunkel, aber jetzt finde ich, das betont den Mantelcharakter ganz nett.



Bei den Nahaufnahmen ist die Kamera wohl von der tollen Farbe ganz überwältigt, es ist natürlich nicht pink.

Zu dem Buch wurde als es neu erschien einiges geschrieben, manche waren ziemlich erbost, daß die Schnitte so fehlerhaft konstruiert waren, auch sitzen die Modelle auf den Fotos an Gertie z.T. garnicht. Ich finde das schon auch schade, aber ich finde das Buch trotzdem sehr lohnend, fast unverzichtbar, wenn man auf Vintage-Look steht.
Von den enthaltenen Schnitten sind einige so toll, die findet man einfach nirgendwo sonst. Und wenn man solche als echte alte Schnitte entdecken würde wären sie nur in einer Größe und würden wahrscheinlich einzeln soviel kosten wie das ganze Buch. Die richtig coolen Vintage-Schnitte sind nämlich leider auch richtig teuer. Und Anleitungen hat man dann oft garkeine.
Soviel also dazu, klar hätte man sich einige Fehler durch sorgfältigeres Herausgeben sparen können, aber, sagen wir mal, das Buch ist halt leider nix für Anfänger. Ich möchte jedenfalls unbedingt demnächst mal die Kostümjacke nähen. Bei der war doch der Beleg zu schmal, gell?


Ich bin jetzt sehr glücklich mit dem Kleid, es ist sehr bequem und schick, der Stoff trägt sich wunderbar. Bei dem schönen Sonnenschein haben wir gestern nachmittag eine kleine Inspektionstour um das Gartenschaugelände gemacht. In meinem kleinen Provinzstädtchen wird nächsten Monat die Rheinland-Pfälzische Gartenschau eröffnet werden, dafür wurde ein ehemaliges französisches Kasernengebiet umgebaut. Mittlerweile darf man (natürlich) nicht mehr aufs Gelände, aber ein Radweg führt drumherum, da kann man schon einiges sehen. Z.B. den Aussichtsturm (das schiefe Ding rechts) und die Gartenschau-Kirche (guckt hier noch links ins Bild) und im Hintergrund Schrebergärten mit schwedisch anmutenden Holzhäuschen. Ich bin wirklich gespannt, noch sieht vieles recht kahl aus, aber der Frühling macht sich dort bestimmt auch bald breit!


Meine Güte ist der schief. Noch der Drehtest zuhause im Garten und dann ihr:




16.3.15

7 Monate Konstantin

Mit sieben Monaten

-hat man endlich das mit dem Schnuller kapiert
-spielt man am liebsten mit einer großen Seite Zeitung
-oder mit der Kuschelfleecedecke
-wollen die Füsse das greifen, was die Händchen schon haben
-Apropos Füsse, man kann seine Socken selbst ausziehen, was für eine Hilfe!
-aber mit nackten Füssen geht alles abtasten und wegdrücken besser
-dreht man sich nur zufällig um
-hat man in Bauchlage das Gefühl, es müsste da eine Möglichkeit geben, vorwärts zu kommen, bloss wie?
-trägt man ungefähr Größe 74
-passt man kaum noch in den Babyaufsatz des Kinderwagens
-isst man schon ganz gerne Brei
- muss aber danach dringend gucken, ob noch Milch da ist
-Wasser aus der Flasche ist auch interessant, es läuft aus dem Mund wieder raus.
-beim Abendessen wird das probiert, was die Großen essen, dumm daß man noch keine Zähne hat
-findet man den Garten ziemlich spannend anzuschauen und anzuhören
-hört man der Mama gerne beim Singen zu
-im Notfall auch der Spieluhr


Ich stille wirklich gerne. Man kann sich das ganz gemütlich einrichten finde ich, ein nettes Heissgetränk, was zu lesen (ich nehme da auch Handy oder Ipad, ich gebe es zu), gemütlich auf dem Sofa oder im Bett, hach, schön! Manchmal muss man alles stehen und liegen lassen, weil es für Sohnemann grad soooo dringend ist, aber das hat auch sein Gutes. Endlich mal ein Päuschen machen und wieder zur Ruhe kommen, das hab ich grade die letzten Tage oft gedacht. So ein Geniesserbaby braucht zwar ganz schön lange zum Trinken, aber er ist ja nur dieses eine Jahr so klein. Ich weiss noch genau, daß ich bei beiden großen Jungs nach einem Jahr deutlich aufgeatmet habe und endlich wieder etwas mehr Zeit für mich (für den Haushalt? Och nee) hatte. Und so lang ist das ja nun wirklich nicht. Vielleicht bin ich als ältere Mutter da auch entspannter als ich es selber vor Jahren bei den Großen war. Dieses "schnell wieder rein kommen" (in was auch immer) empfinde ich dieses Mal garnicht mehr so dringend. Das Kind ist da und alles andere kann warten. Lieber einmal mehr geniessen, die Zeit mit dem süssen Baby kommt nicht zurück.
Ich hab es zweimal geschafft, wieder zurück in den Beruf zu kommen, das wird dieses Mal auch klappen. Und auch die sonstigen Beziehungen, Freundschaften und Unternehmungen, wenn sie jetzt ein bisschen auf der Strecke bleiben, es kommen wieder andere Zeiten. Und wie beim Ersten damals nehme ich Konstantin auch gerne mit, wenn ich irgendwohin möchte oder muss, Chorproben, Besuche so wie neulich in Karlsruhe als Lotti da war, das geht auch gut mit Kind.
Ich bin froh, daß es bei Konstantin gut mit dem Stillen klappt, beim Ältesten war das auch so. Aber der Mittlere, ein großes, gefrässiges Kind hat, als er 5 Monate alt war gefunden, er hätte jetzt lieber die Flasche, und damit war die Sache erledigt, komplett. Wahrscheinlich hatte ich auch im Stress mit dem zweiten Kleinkind einfach nicht genug Milch.
Ein bisschen war ich deswegen aber in Sorge wie es denn diesmal klappen würde. Zum Glück ist alles entspannt, das Kind wird satt und liebt es an der Brust zu sein. Das mit der Beikost machen wir wie es kommt, er isst es gerne, Haferbrei, Obstbrei, Karotten mit irgendwas, aber nur soviel wie er grade möchte.

Apropos Beikost, da hat sich in den letzten 7 Jahren ja einiges geändert. Ich hatte nochmal einen netten Termin mit meiner Hebamme zu dem Thema, in dem ich selbstverständlich von meinen Eiswürfelmenüs erzählte. Für Leo und Julius hatte ich immer Einzelsorten Gemüse gekocht und als Eiswürfel eingefroren. Daraus konnte man sich dann ganz praktisch eine passende Mischung zusammenstellen, schnell aufgetaut war es auch noch. Tja, das macht man nicht mehr, wegen des PCB im Kunststoff der Eiswürfelbehälter. Aha. Also Glasgefässe nehmen, Ok....großes Fragezeichen!? Da fielen mir die fiesen kleinen Kuchen von GÜ wieder ein, kennt ihr die?
Das sind so à la american Cheesecake gefüllte Gläschen (ja, richtig, Gläschen!) aus dem Kühlregal im Supermarkt, super lecker und sehr gehaltvoll aka direkt auf die Hüfte zu schmieren. Ein paar Gläschen hatte ich schon gesammelt, die haben eine gute Nachtischgröße fand ich immer schon, zweidrei Päckchen mussten dann noch vertilgt werden, großes Opfer und so, ihr versteht.
Nun werden die Breis also in den GÜ-Gläsern eingefroren und kommen komplett auf den Tisch. Klappt prima. Zum Füttern hätte ich noch eine Empfehlung für die die es interessiert, von Dr. Boehm gibt es ganz weiche Löffel zum Füttern, die finde ich wirklich sehr praktisch. Gerade einem sehr freudigen, zappeligen Baby hat man leicht mal den Löffel an den Gaumen gestossen, das kann hier nicht passieren, der Löffel ist aus weichem Gummi und lässt sich richtig biegen, er ist ganz weich.
Ich habe die Löffel zufällig bei einem Babyshop entdeckt und finde sie super! Beim Auskratzen funktionieren sie dann noch wie ein Geizhals (dieses Ding vom Backzubehör), sie kommen dank der Biegsamkeit nämlich in jede Ecke vom Gläschen.
Ansonsten gibt es ja auch die Methode, die Kinder bei Tisch mitessen zu lassen, das was sie davon schon essen können. Von der Idee her finde ich das sehr gut, aber in der Praxis kann so ein Kind ohne Zähne einfach noch fast nichts essen. Beim Abendbrot bekommt er jetzt minikleine Stückchen Brot mit Butter oder ähnlichem. Aber mehr geht nicht, auch eine Nudel kriegt er nicht klein, da bleibt es beim Probieren. Dann doch lieber gekochter Brei, da hat er mehr davon.




3.3.15

Rückblick Januar / Februar 2015


Schon wieder zwei Monate um, wie schnell die Zeit vergeht. Langweiliger Spruch, aber ich habe genau ein Jahr Elternzeit genommen und fürchte schon, daß das schneller rum ist als mir lieb ist. Oder bevor ich alle Sachen geschafft habe, die ich mir vorgenommen hatte, uaah! Einiges ist wirklich noch zu tun, mir graut jedenfalls ein bisschen vor dem Dachbodenausbau.
Zurück zum Jahresanfang, Anfang Januar waren wir ein paar Tage in München bei Freunden. Zu fünft bei einer jungen Familie einfallen fällt mir garnicht so leicht, dafür hat es aber ganz gut geklappt. Ich habe eine latente permanente Großstadtsehnsucht, die ich in solchen Tagen durch schlichte Spaziergänge durch die Stadt zu stillen versuche. Aber in Münchens Wohnsituation möchte ich mich umgekehrt nicht so dringend reindenken, an Haus mit Garten habe ich mich schon zu sehr gewöhnt.
Jedenfalls bin ich am zweiten Abend nach einem Tag Deutschen Museum mit dem Kinderwagen noch zum Rathaus gelaufen. Am nächsten Tag haben sie den Weihnachtsbaum dann abmontiert.



Als Mitbringsel für die Münchner gab es eine Wickeltasche. Ich finde sie sehr niedlich, der Zoo-Stoff (A. Henry), hier in Mini, ist einer meiner liebsten.



Beim deutschen Museum ist ein toller Shop, dort gab es J.S.Bach-Plätzchenausstecher. Ausserdem waren wir in dem sehr beeindruckenden Gewürzladen von Herrn Schuhbeck, dort fanden es die Kinder auch sehr spannend, hunderte (?) Gewürze und Mischungen zum Selbstabfüllen in offenen Kisten, wirklich toll!
 Zu Hause habe dann gleich das Plätzchengewürz mit den neuen Ausstechen ausprobiert. Was man nicht sieht, die Plätzchen werden riesig...


Noch eine adventliche Beschäftigung, Sterne falten. Ich habe mir ein neues Buch von Frederique Gueret gegönnt, Funkelnde Fenstersterne, und falte jetzt aus Seidenpapier. Das ist zwar empfindlicher als Transparentpapier, ergibt aber zartere Gebilde bzw. lässt sich im Kleinen z.T. besser falten. Die Sterne von Frau Gieret sind wahnsinnig schön und ziemlich anspruchsvoll, mir macht das großen Spaß!
Ich konnte meine Weihnachts-Sterne bisher noch nicht abhängen, vielleicht falte ich ein paar Frühlingshafte und hänge sie als Osterdekoration auf.



Apropos Sterne, bei meinen Quiltmusterrecherchen stiess ich über den Stern "Swoon", der mir sehr gefällt. Ich hatte keine Lust das Quiltmuster zu kaufen und habe es mir selbst ausgerechnet, mit Hilfe einer Quiltpattern-App (Ja, sowas gibts ;-)) namens "Block Tool"
Wenn man ein paar Details am Block "Dutch Rose" verändert hat man es schon. Zum Ausprobieren habe ich einer Freundin ein Kissen zum Geburtstag genäht. Evt. hätte ich die Kontraste etwas geschickter wählen können, aber sonst ist es sehr schön geworden.



Ein bisschen geflucht habe ich beim Zusammensetzen, ich hatte mir keine Gedanken über die Reihenfolge gemacht und kam dann etwas durcheinander. Den nächsten Block muss ich besser planen, eine Naht in den "E" bezeichneten Quadraten könnte ich mir auch sparen, ach, aus Erfahrung wird man klug!


Für Konstantin habe ich auch einiges genäht, da schreibe ich aber noch einen Extra-Post. Es gab eine Ras-Hose aus dem Nicky-Stoff von Stoff und Stil, ein Shirt aus Streifenjersey. Ausserdem einen Wickelbody aus dem Wolkenstoff. Den Schnitt habe ich zum Wickel-Schnitt umgeändert, das wollte ich Euch genauer zeigen.




Im Februar habe ich angefangen auszumisten, zuerst im Kinderzimmer. Dort haben wir umgestellt, das Stockbett haben wir auseinandergenommen und jedem der großen Söhne einen Zimmerbereich eingeteilt. Es wird jetzt wirklich Zeit daß sie eigene Zimmer bekommen, im Sommer soll es soweit sein. Bis dahin hat jetzt jeder eine Zimmerhälfte mit Regal, Schrank oder Kommode, Bett, Nachtisch und Schreibtisch (den nutzen beide noch nicht). Zum Glück ist das Kinderzimmer so groß, daß es immer noch schön ist. Es gibt dort an einer Wand zwei symmetrisch angeordnete Fenster zwischen die wir ein großes Expedit als Raumteiler stellen konnten. So hat jeder ein bisschen privaten Raum.
Die ausgemusterten Sachen haben wir z.T. bei Ebay vertickt, dadurch gab es jetzt, tadaa! Tablets für die beiden, an die sie durch uns geregelt dran dürfen. Ich hab mich schwer getan mit der Entscheidung, aber bisher durften sie zweitweise an unsre Geräte, jetzt haben sie ihre eigenen, das macht es eigentlich einfacher. Die Geräte sind mit einem Passwort gesichert, ich hätte mir so eine Art Timer-System gewünscht, aber das scheint es nicht wirklich funktionstüchtig zu geben. Ansonsten versuche ich zu schauen was sie da machen und schlage ihnen auch hin und wieder was vor, wenn ich im Netz was schönes finde. So funktioniert es eigentlich ganz gut.

Ausserdem habe ich den ersten Schwung Babyklamotten weggetan, puh, das fällt mir trotz des dritten Kinderglücks garnicht so leicht. Ein paar Sachen habe ich aufgehoben und werde sie bewahren.
Vielleicht ist ja nur dieser erste Schritt komisch, die kleinsten Sachen sind ein bisschen heilig, oder?
Und jetzt habe ich seit 10 Jahren ein paar eindeutige Mädchensachen für den Fall der Fälle, unbenutzt wiederverkauft. Wobei ich das fast am wenigsten schlimm fand.
Hach, er wird auch so schnell groß!

Bei meinen Schnittmustern habe ich auch Großputz gemacht, die Aussortierten wandern demnächst in den Flohmarktblog. Wenn das Einstellen nicht immer so zeitaufwändig wäre, fotografiert habe ich schon alles.



Das Aussortieren hält mich natürlich nicht vom neu kaufen ab, die neue La Maison Victor habe ich stolz im Lädchen vor Ort erstanden und zu Hause genau studiert. Ich finde das Heft sehr ansprechend und eine wirkliche Bereicherung für den Markt. Natürlich ist vieles sehr schnell und einfach zu machen, aber es sind schon ein paar nette Sachen drin, z.B. eine kurze taillierte Jacke mit Reissverschluss, die mir gut gefällt. Auch die Kindersachen sind ganz schön, Julius wollte sofort die Kunstfelljacke haben. Zwischenzeitlich lass man manchmal, daß die Schnitte schlecht konstruiert sind, ich bin auf eigene Erfahrungen gespannt.



Seit ich am 12. Februar das erste Mal im Garten gewurschtelt habe, versuche ich täglich ein Stündchen zu opfern, es macht auch wirklich Spaß (und ist so nötig). Jetzt ist es ja abends etwas länger hell, die ersten Tage hat mir die Dunkelheit dann irgendwann einen Schlussstrich gesetzt. Im hintersten Gartenteil möchte ich gerne Beete anlegen, dort sollen zwischen Kirsch- und Apfelbaum ein paar Beerensträucher wachsen. Bis vor ein paar Jahren wuchsen dort viele, viele wild gewachsene Haselnussbäume, die sehr viel Schatten machten und ausserdem ist mein Mann total allergisch gegen Hasel. Vor zwei Jahren haben wir so gut es ging alles entfernt. Jetzt muss endlich mal Ordnung in diesen Bereich, seit letzten Jahr wuchert dort eine Brombeere, Efeu fühlt sich auch ganz doll wohl und der Boden scheint sehr fruchtbar zu sein, hüfthohe Unkräuter (mit interessanten, magentafarbenen Wurzeln wie ich jetzt bei Rausmachen gesehen habe) gedeihen dort im Sommer ganz prächtig. Da der Boden dort ansteigt wollte ich auch versuchen einzwei Stufen mit Steinen anzulegen, sowas habe ich noch nie gemacht, fühlt sich aber als Idee gut an. Steine, ein ganz neues Material.


Genäht habe ich einiges, u. a. ist dieser Quilt fast fertig, fehlt nur noch die das Handnähen beim Binding, er liegt schon nicht mehr im Nähzimmer. 

Ein anderes Projekt habe ich auch endlich in Angriff genommen, die Familienfotoalben. Es gab in unserem Haushalt nur ein Album von Leopold als Baby, alles weitere an Fotos lag noch in irgendwelchen Ordnern auf Rechnern versteckt. Ein großer Stapel ausgedruckter Fotos lag schon seit Jahren zusammen mit dem passenden Album in einer meiner Schubladen, peinlich, peinlich...Und der zweite saß immer mit dem Babyalbum seines großen Bruders auf dem Sofa, wie muss der sich vorkommen, dachte ich mir. Jetzt wird es also bald neue, weitere Alben geben. Ich bestelle die folgenden allerdings als Fotobuch. Einkleben ist zwar auch ganz nett, aber ich stelle mir ein fertiges Buch schon schön vor, und man kann einfach ein neues bestellen, wenn das Alte durchgefingert ist.

Es gibt echt viel und vielfältiges zu tun, ganz mein Ding, und ich habe großen Spaß daran für alles mal etwas mehr Zeit zu haben als sonst. 
Trotzdem werde ich langsam etwas ramdösig, oder mir fehlt die Musik gerade mehr als noch im Dezember, der traditionsgemäss voll davon ist. Januar/Februar ist musikalisch immer eine sehr ruhige Zeit, schön um sich aufs neue Jahr einzustellen, aber so ganz ohne Dienst ist es doch etwas trostlos. Zum Glück beginnt bald die Passionszeit, ich sollte mal bald mit Üben anfangen.
Und ich freue mich wirklich riesig auf den Frühling, der gerade mit Riesenschritten ankommt. Endlich wieder draussen sitzen, jeder Sonnenstrahl macht die Luft gleich so warm es ist herrlich!

Zum Abschluss des Februars beglückte uns die wunderbare Frau Lotti Katzkowski mit ihrem Besuch. Samstag Abend haben wir zu dritt zwei Folgen Sewing Bee zusammen geguckt, der Traum aller Nähnerds, gell? Hach war das schön!! Nähnerdflausch in real ist einfach das tollste, das entschädigte vielleicht auch ein bisschen für die entgangene AnNÄHerung dieses Jahr.

Sewing Bee, da war doch noch was: Von mir aus darf Neil gerne gewinnen, ich find den toll. Grundsätzlich finde ich zwar die Männer leicht überrepräsentiert in dieser Staffel, ähem, aber gut, ist ja schliesslich Fernsehen. Und Ryan hätte ich gerne noch länger gesehen, schade! Angesehen von Neil habe ich keinen klaren Favoriten, vielleicht mag ich Deborah wegen ihres bunten Stils ganz gerne, hoffentlich bleibt sie uns bis zum Schluss erhalten.

22.2.15

Frühlingsjäckchen-Knit-Along: Erster Zwischenstand

Das letzte Treffen habe ich leider verpasst, ich reiche also als erst mal das Ergebnis der Musterüberlegungen nach:


Die Strickmuster die ich im ersten Post vorgestellt hatte gefallen mir eigentlich alle so gut, daß ich sie gerne stricken würde. Am liebsten hätte ich mich gleich an die Ringelstrickjacke gemacht, es kostete mich drei Tage Überlegungen, welche Wolle hierfür wohl am geeignetsten wäre. Ich hatte gerade meine Wollvorräte aussortiert und es war ein großer Korb voll mit Resten und älteren Knäueln ohne bestimmtes Ziel dabei rausgekommen. Wenigstens die Hälfte irgendwie daraus zu bekommen wäre nett gewesen, aber das klappt nicht ohne großes Zukaufen, was angesichts der in Jackenmenge gekauften Vorräte nicht wirklich sinnvoll ist. Erstmal wegstricken, dann neu kaufen.


Leider lässt sich die Wolle nicht fotografieren, es ist dunkler als auf dem dritten Bild, aber heller als auf dem ersten. Das in der Mitte ist viel zu blau.
Um auf die gewünschte Maschenprobe zu kommen, stricke ich mit 3,5er Nadeln. Dazu muss man wissen, daß ich normalerweise genau eine halbe Nadelstärke größer stricken muss als auf der Wolle angegeben, das wäre also bei Cotton Merino 4,5 statt 4. Jetzt mit den 3,5er-Nadeln wird das Gestrick schön dicht und glatt, das passt sehr gut zur Jacke. Und sieht ganz anders aus, als bei meiner ersten (unverbloggten) Jacke aus der gleichen Wolle.


Das Bündchen wird quer gestrickt, mit verkürzten Reihen um einen leichten Peplum-Effekt zu erreichen. Jetzt geht es glatt rechts weiter, sehr entspannend.

Wieweit alle anderen sind, kann man hier nachlesen.



18.2.15

Grünkariertes Wickelkleid am MeMadeMittwoch


Neulich gab es bei Stoff und Stil im Ausverkauf einen netten grünkarierten Baumwollstoff. Bei mir angekommen fand ich ihn nicht mehr so supertoll wie im Katalog, aber noch ganz gut. Ich habe den Verdacht, daß die Katalogfotos von Stoffundstil manchmal im Weissbereich hochgedreht werden, also daß leicht ecrufarbige Hintergründe reinweiss erscheinen. Falls einer von den Stoffundstil-Leuten mitliest: Das ist nicht ganz fair! 


Nun gut, dieser Stoff war also nicht grünweiss sondern grün-ecru kariert, ging gerade noch. Ansonsten ist er leicht aber nicht zu dünn und mit Elasthan, also ideal für Kleider geeignet. Ich habe hin und her überlegt, was er werden könnte und dachte zunächst an ein Hemdblusenkleid.


Beim Durchblättern meiner Knipmode-Hefte stiess ich irgendwann auf diesen hier, ein Wickelkleid mit Prinzessnähten. Große Liebe! Nachwievor brauche ich Kleider, die zum Stillen taugen und ich mag jetzt auch nicht überall Knopfleisten dranbasteln. Im Übrigen strapaziert das Aufknöpfen manchmal die Geduld von Klein-Konstantin so sehr, jaja, schimpft mich Weichei...soll doch nicht so weinen müssen, der arme Kerl.


Wickelkleider sind heikel, viele von Euch wissen was ich meine. Der Ausschnitt neigt bei den meisten zum Klaffen (wenn man eine Körbchengröße B aufwärts hat...) und mich hat auch immer der aufschwingende Rock gestört, deshalb nähe ich am liebsten Kleider mit Wickeloberteil aber geschlossenen Röcken. Der Schnitt hier gefiel mir aber so gut, daß ich ihm eine Chance geben wollte. Der grünkarierte Stoff war ja nun kein Streichelstoff, insofern ein guter Testlauf.
Und siehe da, das könnte was werden mit uns. Die Prinzessnaht hat wenigstens die Option, dem Busen genügend Platz zu geben. Ich hatte beim Anpassen vergessen, den Brustpunkt nach unten zu verlegen und musste dann aus der Nahtzugabe rauslassen was ging. Es passt jetzt, klafft kaum, mit Unterhemd geht es gut. 

Beim Vergleich des Schnittmusters mit meinem Basisschnitt wunderte ich mich, daß die Schulternaht beim Kleiderschnittvorderteil wo ganz anders liegt als auf meinem Basisschnittteil. Kurz dachte ich, ich müsste alles ändern, aber dann fiel mir auf, was das mit dem Oberteil machte: Die Schulternaht kam beim Kleiderschnitt weiter innen (Richtung Mitte des Kleides) raus, das Teil muss also etwas nach aussen "gebogen" werden zum Annähen, dadurch wird der Halsausschnitt etwas gekürzt und legt sich so besser an. Coole Idee! Wenn ich die Arme nicht bewege klappt es wirklich gut.
Wahrscheinlich versuche ich bei einem nächsten Modell mal einen Trick, ich verrate aber noch nicht was. 
Den Kragen finde ich sehr schick, er gibt dem ganzen auch einen Tick Vintage-Feeling, zusammen mit dem weiten Rock.


Für den Beleg hat der Stoff nicht mehr gereicht, ich habe einen jeansblauen Stoffrest dafür genommen, das schien die einzige Farbe zu sein, die passt. Leider sind die Bindebänder auch ein bisschen der Stoffknappheit geschuldet zu kurz, ich binde es jetzt auf der Seite, hinten oder vorne wäre besser. Ich könnte vielleicht noch ein Stück ansetzen, es ist nur eins der Bänder knapp.


Das Kleid liess sich leicht und flott nähen, Änderungen (Schulterbreite, Brustweite und -höhe und Rocklänge) hab ich gut vornehmen können. Gestern Abend und heute morgen schnell durchgerattert und gleich angezogen.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Kleid, Strickjäckchen drüber und es reichte schon wieder zum rausgehen. Hei, heute waren es hier schon vier Grad! Es wird Frühling, als nächstes nähe ich eine Latzhose für die Gartenarbeit (das ist kein Witz)

Schnitt: Knipmode 4 /2007 (sorry)
Stoff: 2,5m Baumwolle mit Elasthan von Stoffundstil
Schwierigkeitsgrad: einfach
würde ich nochmals nähen: Ja! Hab auch schon einzwei Stoffe im Auge


Und weil heute Mittwoch ist hänge ich mich noch an den MMM-Blog dran, das Kleid von Kirschenkind hätte ich auch sofort genommen, dunkelblau, Vintage, Knopfleiste, MEIN Beuteschema!!

13.2.15

12 von 12 im Februar

12 von 12 habe ich schon lange nicht mehr mitgemacht. Früher hab ich es immer angepeilt, aber irgendwann kam es mir nicht mehr so passend vor.
Als ich neulich alte Fotos durchgeschaut habe, sind mir mehrere 12er Fotostrecken untergekommen und das fand ich dann so nett, den Tagesablauf mit den Kindern damals zu sehen. Also hab ich es heute mal wieder versucht. Beim abendlichen Fotozählen musste ich feststellen, ich bin ganz schön aus der Übung...nunja, mit kleinen Tricks sind es jetzt doch 12 geworden ;-)


Ich durfte heute ausschlafen, ich sag Euch lieber nicht bis wann... Die erste Wachrunde von Klein-Konstantin hat der kränkelnde Vater übernommen und ihn dann wieder zu mir gelegt. Die großen Jungs sind heute auch hustend und schniefend zuhause.



Kaffee und Müsli, mit Blutorange.



In unserem Haushalt lebt ein Eismammut. (Dieses Bild hab ich auf der Kamera gefunden, hat eins der Kinder geschossen als ich weg war. Sonst hätte ich jetzt nur 11.)


Pakete wegbringen und auf dem Rückweg bei DM vorbeischauen



Ein großer Tag für meine Großen, Achtung heikles Thema, sie haben Tablets bekommen. Genauer gesagt haben sie die sogar selbst bezahlt, wir haben ausrangiertes Spielzeug und Faschingskostüme bei E*ay verscherbelt. Der heute sehnsüchtigst erwartete DHL-Bote fuhr erst wieder weg (!!!) und klingelte dann 20 Minuten später doch, das hat Nerven gekostet! Jetzt such ich morgen früh mal die Abschaltautomatik und die Nicht-jugendfrei-Sperreinstellung.



Nachmittägliche Kuchenmahlzeit mit Sahne und Vanillzucker (weil die blöden Äpfel nach nix schmecken, echt!). Ich still ja noch, da darf ich schlemmen ;-)



Nochmal was wegbringen, zum Wohltätigkeitsflohmarkt. Donnerstags ist Spendenannahme, ich wollte Kinderkleidung abgeben. Kaum reingekommen sprach mich eine andere Spenderin an, ich sei doch die Tochter von... und sie hätte eigentlich meiner Mutter diese Sachen zeigen wollen, na das sei ja ein Zufall! Eine ehemalige Haushaltshilfe meiner Mutter war das, sie hatte bei einem Kunden Bettwäsche und Stoffe aussortiert und war ganz froh, mir die Sachen in die Hand drücken zu können. !!! Klasse, oder? 


Das Wetter war heute so schön, daß ich mich eine Stunde an Gartenarbeit gewagt habe. Wenn ich das jeden Tag mache, wird's vielleicht irgendwann sichtbar. Immerhin die Schneeglöckchen kann ich Euch zeigen.



Immer wieder über den Tag: Die Suche nach einem neuen Drucker, der Alte ist ausgerechnet heute kaputt gegangen. Dabei muss ich doch täglich Versandetiketten ausdrucken...



Klein-Konstantin ist heute auf den Tag genau ein halbes Jahr alt. Seit ein paar Tagen isst er ein paar Löffelchen Karottenbrei. Er ist schon länger wahnsinnig neugierig auf unser Essen, konnte bis vor wenigen Tagen aber noch nichts runterschlucken von dem, was wir ihm anboten. Den Brei findet er toll.




Händchen halten zum Einschlafen.



Heute schau ich mal in der Chorprobe vorbei. Ich singe leider nicht regelmässig dort mit, kenne aber alle, da ich normalerweise bei den Konzerten Oboe spiele. Zum Stricken kam ich dann garnicht. Und die Noten habe ich noch rechtzeitig in die f-Moll Messe getauscht. (Um dann anhand meiner eigenen Schrift darin festzustellen, daß ich die schonmal gesungen hatte. Sowas.)

Alle anderen bei Caro! Danke fürs Gucken.

1.2.15

Frühlingsjäckchen-Knit-Along 2015 Teil 1: Inspirationen

Es ist wieder FJKA, ich freu mich! Eine mir sehr lieb gewonnene Tradition, wenn es denn schon eine ist, möchte ich auch dieses Jahr nicht auslassen. Danke schonmal an Wiebke und Susa, die diesjährigen Helden der Strickfraktion, für das Unterhalten des Knit-Alongs dieses Jahr!

Der erste FJKA ergab ein zwar tragbares, aber eher selten bis garnicht getragenes Exemplar von Jacke. Er war für mich aber ein Wiedereinstieg ins Stricken und deshalb hat diese Jacke durchaus ihre Berechtigung. (Fazit hier: Auf gar keinen Fall nochmal Mohairgarne verstricken!!).
Dann kam das legendäre Heidi-Knit-Along. Die Jacke habe ich oft getragen, auch hier gibt es ein Fazit: Auch Strickmuster müssen im Vorfeld angepasst werden.
Die letztjährige Jacke Deco von Kate Davies trage ich zur Zeit sehr oft. Schlicht und schön, das wäre  das Fazit bei dieser, muss nichts schlechtes sein, im Gegenteil.

Und was gibt es dieses Jahr? Ideen habe ich viele, da heisst es also entscheiden und festlegen.

Schon kurz nach Erscheinen des Bandes "Honey" von Kim Hargreaves habe ich mich in diese Jacke verliebt:


Zu Weihnachten habe ich dann das Buch bekommen, hurra! Jetzt kann es also losgehen, muss mich nur noch für eine Farbe entscheiden. Oder stricke ich doch etwas anderes?


In dieser Ausgabe sind noch mehr hitverdächtige Jäckchen, schlicht aber schön (muss nichts schlechtes sein, habe ich ja gelernt):




Auch auf ravelry gibt es natürlich einiges in meiner Favoritenliste was 'Habenwill' ruft:
Erst kürzlich habe ich diese hier entdeckt, zugegeben, oft wird man auch von den Farben der Fotos angezogen, die Kombi aus grau mit weiss macht mich immer sehr an, trotzdem, ich glaub das ist eine schöne Jacke:



Diese hier hat noch etwas Vintage-Feeling dazu, allerdings stricke ich gerade an etwas ähnlichem:




Ganz entzückend finde ich dieses geringelte Jäckchen, das habe ich mal auf dem Blog von marabunte entdeckt. Sehr nett ist hier die Idee, ein Farbverlaufsgarn mit einem einfarbigen zu kombinieren. Bei den Farbverlaufsgarnen habe ich schon schöne entdeckt, aber die gesehenen Strickergebnisse machen mich sonst garnicht an. Das Ergebnis hier finde ich aber echt toll, für mich denke ich eher an Rottöne:




Als erstes würde ich aber gerne mein derzeitiges Projekt beenden, die blaue Jacke die ich hier schon gezeigt hatte ist immer noch nicht fertig...



Huch, das zweite Foto ist aber grau, also die Farbe beim ersten stimmt. Tatsächlich stricke ich zwar gerne ein kompliziertes Muster, aber wenn man nicht täglich drangeht wird die Hemmschwelle immer größer, weiterzustricken, weil man ewig braucht, bis man wieder "drin" ist. Wahrscheinlich bräuchte ich einen Reihenzähler oder sowas, ich muss jedesmal suchen, wo ich im Muster gerade bin und wehe man soll dann auch noch einen Halsausschnitt einbauen...ganz schön kompliziert. Gut, wenn ich den Rücken fertig habe, wie man sieht nur noch ein paar Reihen, kommen die Ärmel im Perlmuster (tiefer Ausseufzer), das sollte dann ein Klacks sein.
Es handelt sich übrigens um Victoria (die nicht als Siegerin aus diesem Kampfes gehen wird, ha!) von Amy Miller



Und was stricken die anderen so? Das schaue ich später auf dem MMM-Blog