26.11.17

Weihnachtskleid Sew-Along 2017 Teil 2 Die Entscheidung 

Nachdem ich meine Ideen letzte Woche nur auf dem MMM-Blog vorgetragen habe, ist dies eigentlich mein erster Post zum WKSA. Also heute mal mit Bildern und in Farbe!
Das Thema für heute lautet:
Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff
Traditionell ist der zweite Post ja der mit der neuen Idee und ich bin bestimmt nicht die einzige, die der neue Colette-Schnitt nochmal ziemlich ins Wanken gebracht hat. Aber ich wollte diesmal standhaft bleiben, aus Gründen, daher nix mit Umentscheidung!
Aber jetzt nochmal von vorne:
Für mich gehört das Weihnachtskleid unbedingt zu Weihnachten dazu, seit ich den Sew-Along entdeckt habe gab es seit 2011 jedes Jahr eins. Hier der Post mit den Rückblicken vom letzten Jahr und das war das Weihnachtskleid 2016.
Also das Weihnachtskleid ist ein Muss und ich habe natürlich schon länger nachgedacht, was ich denn gerne tragen würde dieses Jahr.



Immer wenn ich dieses Konzertkleid trage, denke ich, dass ich diesen Schnitt nochmal nähen sollte. Ich finde das Kleid eigentlich gut gelungen und bequem. Komischerweise scheint das im ersten Post noch nicht so gewesen zu sein. (Puh, 2013 ist auch schon eine Weile her...) Muss ich wohl genau hingucken beim Nähen, denn mein Entschluss zu diesem Schnitt steht inzwischen fest.
Auf jeden Fall stimmt die Knopfleiste nicht ganz, da hab ich mich damals vertan und mit einem Zusatzknopf korrigiert. Es kann sein, dass im Schnitt keine eingezeichnet sind. Ich werde das jedenfalls prüfen und beim neuen Kleid evt. testen. Der Schnitt ist ein amerikanisches Mail-Pattern aus den 40er Jahren. Ich hab es damals mit meinem Basisschnitt angepasst und auf jeden Fall ist es nicht zu eng.



Der Originalschnitt ist auf sehr dünnem Papier und nur gestanzt, alle Zeichen sind als Löcher markiert.
Um die Details nicht untergehen zu lassen, möchte ich auch dieses Kleid aus einfarbigem Stoff nähen, und zwar in grau. Ich habe zwei graue, leicht melierte Stoffe hier, der eine eher gehütet, der andere als Fehlkauf fast schon entsorgt. Ich tendiere jetzt zu dem Fehlkauf. Oder mach ich zuerst eine Brennprobe? Ich hab dank eurer Bloggertreffen-Berichte jetzt soviel über Brennproben gelesen... über den Stoff weiß ich nämlich nur noch, dass er sehr billig war. Anfassen tut er sich toll und er knittert nicht, siehe Foto.
Weil ein einfarbiges Kleid in hellgrau auch mit netten Fältchen wenig weihnachtlich rüberkommt, wollte ich gerne eine Borte aufnähen, am Rocksaum und evt auch noch ein Eckchen sonstwo, je nachdem. Mir schwebte eine breite Retroborte in tollen Rottönen vor.
Ich hab viele Seiten EBay und Dawanda gewälzt, Retroborten aber nur in scheußlichen Farben gefunden, wenn das Muster überhaupt annehmbar war. Also mich hat nichts zum Kauf animiert, da hab ich halt meine Schränke durchwühlt.
Ich könnte ja auch ein Stück Stoff an- oder einsetzen. Gefunden habe ich letztlich ein altes Tuch mit Rosenmuster, von dem ich hoffe es irgendwie appliziert sinnvoll anbringen zu können. Farblich find ich es ganz toll!



Die Alternative wäre der andere Stoff mit einem Streifen eines Marimekkostoffes, hier immerhin mit weihnachtlichem Grün, sieht ein bisschen nach Misteln aus.



Aber das erste Set gefällt mir besser. Viel Tuch ist es nicht, da muss ich genau überlegen, wie ich die Schere ansetze...


Und alle anderen mit ihren Planungen findet ihr hier im mmm-Blog

Kommentare:

  1. Ich würde auf jeden Fall eine Brennprobe machen. Darüber hatte ich nämlich gestern ein sehr interessantes Gespräch mit dem Inhaber des Stoffladens, in dem ich immer meine Stoffe kaufe.

    Der erzählte mir, seine Kollegin hätte neulich reine Seide so billig wie Polyester ausgepreist, was ihn so stutzig machte, dass er die Brennprobe durchführte und so dem Fehler auf die Spur kam.

    LG
    Ulrike

    AntwortenLöschen
  2. Auf der Suche nach genähten Bänderröcken ala Lena Hoschek bin ich mal über einen Bänderversand mit echt schönen, alten Bändern gestolpert. Leider find ich den nicht mehr. Mir gefällt das dunklere Grau mit den Misteln besser, als die Rosen applizieren. Frau Grüne Blume hat einen Rock mit Kreuzstichrosen bestickt das könnte auch sowas sein wie Du Dir vorstellst. Hast Du eine Stickmaschine oder wen in der Nähe der Dir sowas machen könnte?
    LG
    Martina

    AntwortenLöschen
  3. Das hätt ich gefunden. Optisch nicht das was ich im Kopf hatte, aber vielleicht haben sie die Bänderweberei wieder hoch gefahren. http://www.kafka-shop.de/
    Das was ich suchte war eine Dame die die alten Bänder aus der Weberei des Vaters verkauft. Find ich leider nicht mehr.
    Hat mich nicht losgelassen das ganze. Vielleicht meld ich mich ja nochmal.
    LG
    Martina

    AntwortenLöschen
  4. Die 1940er haben einfach wunderbare Schnitte hervorgebracht! Ich plädiere zuerst auch für Brennprobe. Man möchte sich ja nicht wie im Bratschlauch fühlen. Und ich traue mich jetzt mal eine ganz subjektive Meinung abzugeben: Ich bin mir nicht so sicher, was die Idee der breit angesetzten Borte angeht. An 50er Proportionen klappt das ja gut, aber hier würde ich erst einmal einen Test an der Skizze machen. Vielleicht wären ein Innenbeleg/Kragen, stoffbezogene Knöpfe oder ein Gürtel aus dem Rosenstoff schon die gewünschte Auflockerung im Grau?
    LG, Bele

    AntwortenLöschen